Spielbericht

Niederlage gegen physisch starke US Rhinos: 3:42 trotz starkem Team Effort

Mit massiv dezimiertem Roster und einem Magen-Darm-Virus in der Mannschaft mussten wir uns am SK Platz Saalfelden den US Rhinos mit 3:42 geschlagen geben. Trotz der Niederlage steht ein riesiger Team Effort im Mittelpunkt.

Niederlage gegen physisch starke US Rhinos: 3:42 trotz starkem Team Effort

Am vergangenen Sonntag empfingen wir die US Rhinos zum zweiten Heimspiel innerhalb von acht Tagen am SK Platz in Saalfelden. Wir wussten vorab: Das wird ein extrem schweres Game. Am Ende stand eine 3:42-Niederlage auf der Anzeigetafel - ein Ergebnis, das die wahre Geschichte dieses Tages aber nur zum Teil erzählt.

Ein Roster auf Kante

Schon vor dem Kickoff war klar, dass es sportlich wie körperlich an die Substanz gehen würde. Verletzungen aus den vorangegangenen Spielen hatten unseren Roster bereits gezeichnet. Dazu kam ein Magen-Darm-Virus, der in den Tagen vor dem Spiel durch die Mannschaft zog und für weitere komplette Ausfälle sowie geschwächte Spieler sorgte.

Die Konsequenz: Fast jeder Mann musste an diesem Tag Offense, Defense und Special Teams spielen. Bei rund 26 Grad auf dem Platz wurde dieser Ironman Football zur echten Belastungsprobe - jeder Snap kostete doppelt.

Spielverlauf: Gleichmäßig verteilt, durchgehend dagegen gehalten

Die US Rhinos präsentierten sich von Beginn an als das, was wir erwartet hatten: ein ausgewogenes, physisch sehr starkes Team. Sie waren sowohl im Run Game als auch im Passing Game konstant gefährlich und verteilten ihre Punkte über alle vier Quarter relativ gleichmäßig - es gab keinen Moment, in dem wir komplett aus dem Spiel gerissen wurden, aber auch keinen, in dem wir uns wirklich back into the game spielen konnten.

Über weite Strecken hielten wir dagegen, kämpften um jeden Yard und ließen nicht locker, bis am Ende einfach die Kräfte fehlten.

Highlights aus unserer Sicht

Trotz der deutlichen Niederlage gab es Momente, die zeigen, wozu diese Mannschaft auch an einem solchen Tag fähig ist:

  • Field Goal: #80 Christoph Haslgruber knallte den Ball aus rund 50 Yards durch die Uprights - die einzigen drei Punkte des Tages, aber ein echter Mutmacher.
  • Big Return: Ein extrem starker Return von #30 Dominik Kirnbauer brachte uns fast bis in die Endzone und gab unserer Offense beste Field Position. Den anschließenden Drive konnten wir an diesem Tag leider nicht in Points ummünzen.

Der Team Effort steht über allem

Wir haben heute keine einzelnen Helden zu küren, weil es heute nicht der Tag der Einzelnen war. Es war der Tag einer Mannschaft, die mit angeschlagenem Roster, bei sommerlichen Temperaturen und gegen einen klar stärkeren Gegner einfach nicht aufgegeben hat. Jeder Spieler, der heute auf dem Platz stand, hat alles gegeben, was ging - egal ob in der Trench, im Backfield oder auf den Special Teams.

Größere Verletzungen blieben uns diesmal erspart. Einige Spieler tragen kleinere Blessuren mit nach Hause, die in den nächsten Tagen aber gut auskuriert werden können.

Den US Rhinos gratulieren wir herzlich zum verdienten Sieg.

Wie geht es weiter?

In zwei Wochen steht das Auswärtsspiel bei den Styrian Hurricanes an. Bis dahin gilt es, den Roster zu regenerieren, die Kranken wieder auf die Beine zu bringen und die Lehren aus diesem Game in die Vorbereitung mitzunehmen.

Wir sind stolz auf das, was diese Mannschaft heute geleistet hat. So eine Saison wirft Fragen auf, aber sie zeigt vor allem eines: den Zusammenhalt im Team. Und der war heute unbezahlbar.

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