Was für ein Spiel zum Pfingstmontag am SK Platz in Saalfelden. Kopf an Kopf, von der ersten bis zur letzten Minute - und am Ende auf unserer Seite. Nach einem zähen Start und einem 0:14-Rückstand kämpften wir uns Quarter für Quarter zurück und entschieden die Partie gegen die Woodquarter Wolves mit 28:21 für uns.
Erstes Quarter: Fehlstart auf beiden Seiten des Balls
Den besseren Start erwischten klar die Gäste. Die Wolves legten vor, während unsere Mannschaft auf beiden Seiten des Balls erst ins Spiel finden musste. Offense wie Defense brauchten ihre Zeit, um den Rhythmus zu finden - und das bestraften die Wolves eiskalt.
Unser erster echter Lebenszeichen-Drive endete bitter: Der Field-Goal-Versuch missglückte, Zähler blieben aus. Postwendend zogen die Wolves auf 0:14 davon. Ein schwaches erstes Quarter, das uns früh unter Zugzwang setzte.
Ab dem zweiten Quarter: Wir finden ins Spiel
Doch genau in dieser Phase fand die Mannschaft zusammen. Ab dem zweiten Viertel lief es runder, die Abläufe saßen, und unsere Offense kam endlich in Fahrt. Noch vor der Halbzeit kam der lang ersehnte Anschluss: QB #14 Patrik Puchala fand #17 Robin Hettegger mit einem Touchdown-Pass - der erste Score des Tages und ein wichtiges Signal vor der Pause.
Zweite Halbzeit: Es regnete Touchdowns
Was nach dem Seitenwechsel folgte, war das genaue Gegenteil des Auftakts. Unsere Offense übernahm das Kommando, und Puchala verteilte den Ball über das ganze Feld:
- Touchdown-Pass auf #80 Christoph Haslgruber: Der nächste saubere Drive, der nächste Score durch die Luft.
- Touchdown-Pass auf #13 David Tillian: Erst lieferten die Special Teams die Vorlage - ein unglaublicher Punt Return von #30 Dominik Kirnbauer bis kurz vor die Endzone der Wolves brachte uns in beste Feldposition. Den Rest besorgte Puchala mit dem Wurf auf Tillian.
- Touchdown-Lauf von #17 Robin Hettegger: Sein zweiter Score des Tages, diesmal über den Boden - ein starker Run direkt in die Endzone.
Mit den verwerteten Extrapunkten stand am Ende eine komplette Wende auf der Anzeigetafel. Die Wolves hielten zwar mit einem weiteren Touchdown dagegen und blieben bis zum Schluss in Schlagdistanz - doch aus dem 0:14 war ein 28:21 geworden.
Mannschaft, die zusammenfindet
Dieses Spiel erzählt eine klare Geschichte: Ein erstes Quarter zum Vergessen, ein 0:14-Rückstand - und dann eine Mannschaft, die nicht den Kopf hängen lässt, sondern zusammenfindet. Ab dem zweiten Viertel haben wir auf beiden Seiten des Balls den Schalter umgelegt, und vorne regnete es Touchdowns. Genau dieser Charakter hat uns am Pfingstmontag den Heimsieg gebracht.

Wie geht es weiter?
Weiter geht es am Sonntag, dem 14. Juni, erneut am SK Platz in Saalfelden: Dann empfangen wir die BlackValley Wild zum nächsten Heimspiel. Mit dem Schwung dieser Aufholjagd im Rücken freuen wir uns auf laute Fans und das nächste Game vor heimischem Publikum.
Bis dahin.
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